Blaukreuz-Zentrum Schloss Zahren

Sozialtherapeutische Einrichtung

Freiheit statt Strafe durch christliche Sozialtherapie

Kontakt

Blaues Kreuz in Deutschland – Ortsverein Zahren e.V.
Schloss Zahren, Am Zahrener See 4
17217 Penzlin OT Zahren

Tel.: 039921-3235
Fax: 039921-35039
E-Mail: bk@bk-zahren.de
www.bk-zahren.de

Evangelische Kreditgenossenschaft Kassel
IBAN: DE21 5206 0410 0006 3004 56

Unser Angebot

Arbeitstraining
Haus- und Landwirtschaft, Baumaßnahmen und Innenrenovierung, Fahrzeugpflege, Umzüge
Ausbildungen
Schulabschlüsse und Berufsausbildung / Umschulung, Lehren, in Zusammenarbeit mit anderen Ausbildungsträgern
Begleitung und Hilfe
bei Ämtern, Ärzten und Behörden sowie Gerichten und anderen Diensten, Schuldnerberatung
Einzelgespräche
Lebensprobleme erkennen und aussprechen, Persönlichkeitsanalyse, Selbstsicherheitstraining, Tests
Freizeitgestaltung
gemeinsam planen und miteinander oder alleine unternehmen > Angeln, Ausflüge, Hobbys, Spiele
Gruppen
täglich: Frühsport, gemeinsame Morgenrunden zu aktuellen Lebensfragen sowie Gruppengespräche am Montag- und Dienstagnachmittag, externe Selbsthilfegruppe
Medizinischer Dienst
Konsiliarärzte und Kooperation mit verschiedenen Kliniken helfen zur Rehabilitation
Sport
Kleinfußball- und Volleyballplatz
Tiere
Kaninchen, Pferde und Schafe
Vollversorgung
Unsere Gäste lernen in Teams backen, einkaufen, kochen, Wäsche waschen für sich und andere.

Hausordnung

Aufnahmevoraussetzung ist der grundsätzliche Wille zu einem zukünftigen Leben ohne soziale Auffälligkeiten, ohne Suchtmittel und in Straffreiheit. Dabei sollen folgende Regeln helfen, dieses Ziel zu trainieren:

Alkohol/Drogen
sind in jeder Form in der gesamten Einrichtung verboten, bzw. nur auf ärztliche Verordnung und als Medikamente erlaubt. Alkohol und Drogenutensilien werden eingezogen. Bei Drogen- und Alkoholverdacht sowie sporadisch wird kontrolliert. Bei Missbrauch oder Rückfall erfolgt eine Aufarbeitung durch Gespräche und Gütevereinbarung.
Arbeitstraining
Nur aktive, pünktliche Mitwirkung führt zur direkten Auszahlung des Taschengeldes, das wochenweise ausgezahlt wird. Bei Arbeitsverweigerung und Rückfall erfolgt nur bargeldloser Einkauf.
Ärzte
In Bezug auf Ihr Therapieziel ist es notwendig, dass Sie uns durch Ihre Genehmigung engste Zusammenarbeit mit den behandelnden Ärzten gestatten. Für unsere Gäste sind ein Hausarzt und verschiedene Fach- und Konsiliarärzte zuständig.
Aufnahmestatus
In den ersten Monaten in Zahren gilt ein stufenweiser Aufnahmestatus, d.h. verschärfte Ausgangs- und Postkontrolle. In den ersten 4 Wochen haben Sie kein Handy und der Einkauf erfolgt bargeldlos.
Aufstehen
Pünktliches Aufstehen ist Bestandteil der Tagesstruktur.
Ausgang
ist nur in programmfreier Zeit, nach Abmeldung bzw. mit genehmigtem Ausgangsantrag möglich. Neu aufge-nommene Gäste dürfen nur mit schon bewährten und dafür eingesetzten Gästen unser Gelände verlassen.
Besuch
ist anzumelden und in der Regel nur in der Freizeit und in den Gemeinschaftsräumen möglich.
Beziehungen
(partnerschaftliche) innerhalb der Therapiegemeinschaft sind nicht erwünscht.
Elektrogeräte
CD-Spieler/Radio/Kassettenrekorder/MP3-Player sowie alle zur Körperpflege notwendigen Geräte sind auf dem Zimmer zugelassen. Verboten sind im Zimmer Bügeleisen, Fernseher, Kocher, große Lautsprecher u. a.
Erkrankungen
sind sofort bei dem Diensthabenden zu melden.
Fahrten
Fahrkosten (z.B. Urlaubsheimfahrten) werden von uns nur bei fester Zusage des Kostenträgers vorverauslagt.
Fernseher
Fernseher und Computer sind im Zimmer nicht erlaubt. Es stehen mehrere Fernsehräume zur Verfügung.
Freizeitkasse
Aus dieser Kasse werden gemeinsame Aktivitäten bezahlt wie Ausflüge, Theater, Bowlen und andere.
Frisuren
unter 3mm sowie Färben und Tönen sind nur auf ärztliche Anordnung hin erlaubt.
Geld
Wir haften nicht für Geldsummen, die wir ausgezahlt haben und die uns nicht zur Verwaltung gegeben sind.
Geschäfte
untereinander sind grundsätzlich nicht erlaubt, können aber nach Absprache im Büro genehmigt werden.
Gewalt
ist bei Meinungsverschiedenheiten und in jeder Form von Gewaltverherrlichung durch Bücher, Zeitschriften, Videos oder Musik nicht erlaubt. Gewaltverherrlichende Mittel und Waffen werden eingezogen und der Polizei übergeben.
Glücksspiele
sind in unseren Einrichtungen unter Einsatz von Geld und Sachleistungen verboten.
Gruppe
Die Teilnahme an den Gruppengesprächen ist für alle verbindlich.
Gottesdienste
Samstags besteht die Möglichkeit, einen externen Gottesdienst auf freiwilliger Basis zu besuchen.
Handys
sind in den ersten 4 Wochen nicht erlaubt, danach zu festgesetzten Zeiten. Anrufmöglichkeiten sind gegeben.
Medikamente
werden nur nach ärztlicher Verordnung und durch die Einrichtung in Ihrem Auftrag zentral ausgegeben.
Mietvertrag
besteht nicht und damit kein Wohnrecht, aber ein Nutzungsrecht.
Nahrungsmittel
Die Gemeinschaftsverpflegung (Frühstück, Mittagessen, Abendbrot, Kaffeepausen) ist so abgestimmt, dass auf dem Zimmer nichts benötigt wird. Weitere Getränke (keine Energydrinks, keinen Kaffee) und Süßigkeiten sind erlaubt. Kaffee wird von der Einrichtung zu festgesetzten Zeiten bereitgestellt.
Piercings
sind aus Arbeitsschutzgründen nur in der Freizeit erlaubt, ebenso Ohrringe und anderer Schmuck.
Pornografie
ist im Bereich der Einrichtung nicht erlaubt.
Postkontrolle
Wie in anderen Einrichtungen auch, öffnen Sie die Post im Büro.
Rauchen
Jede Einrichtung hat bei uns eine Raucherinsel. Außerhalb dieser Raucherzone und im Haus ist das Rauchen nicht erlaubt.
Rückfall
Rückfälle werden aufgearbeitet. Nach Rückfall kann gelten: 4 Wochen kein Bargeld, kein Urlaub, kein Ausgang (über den Ort hinaus), kein Handy, Kontaktsperre
Raumpflege
Wir haben uns bemüht, schöne Einrichtungen zu schaffen. Wir bitten unsere Gäste, diese sorgfältig und ordentlich zu behandeln.
Sprache
Wir wollen uns alle darin einüben, vernünftige Umgangsformen zu wahren und Beleidigungen, Kraftausdrücke und die Fäkaliensprache zu meiden.
Stundenplan
Zu Beginn des Aufenthaltes bei uns erhalten Sie den Ausdruck eines Therapiestundenplanes. Alle angegebenen Zeiten sollen pünktlich in allen Bereichen eingehalten werden. Änderungen seitens der Einrichtung sind vorbehalten.
Taschengeld
Alle Gäste erhalten ein monatliches Taschengeld / Barbetrag vom Kostenträger. Die Auszahlung erfolgt verhaltensorientiert monatlich / wöchentlich oder täglich, nach Rückfall 4 Wochen nur bargeldlos.
Tätowierungen
Tätowierungen sind Ausdruck alternativer Kulturen, sich neue Tätowierungen in der Therapiezeit tätowieren zu lassen, andere zu tätowieren oder Utensilien dazu sind nicht erlaubt.
Telefon
Eingehende Anrufe werden in der Regel zwischen 19.00 Uhr und 20.00 Uhr sowie in dringenden Angelegenheiten auch außerhalb dieser Zeiten vermittelt.
Tiere
Tierhaltung außerhalb des Wohnbereiches kann in Einzelfällen auf Antrag vor Aufnahme erlaubt werden.
Urlaub
orientiert sich am Urlaubsplan der Einrichtung und ist im Regelfall erst nach 6 Wochen möglich.
Persönliche Habe
Für persönliches Eigentum übernehmen wir keine Haftung. Zurückgelassene Habe wird 6 Wochen nach Entlassung generell entsorgt.
Waffen
jeder Art sind bei Aufnahme abzugeben, sonst werden sie polizeilich eingezogen.
Wäsche
wird zu vereinbarten Zeiten für die Bewohner jeweils einzeln von den Wäschebeauftragten gewaschen.
Verstöße
gegen die Hausordnung können, wenn keine Aufarbeitung und Klärung möglich ist, den Weg zum Abbruch auslösen.

Das Aufenthaltsrecht bei uns gründet allein in dem Willen zur positiven Mitarbeit im Rahmen des sozialtherapeutischen Angebotes.

Permanente und ständige Verweigerung der Mitwirkung führt zur Entlassung.

Therapiestundenplan

Stand 01.08.2015

Uhrzeit Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
06.30 Wecken Wecken Wecken Wecken Wecken
06.45 Frühsport Frühsport Frühsport Frühsport Frühsport
07.00 Körper- und Zimmerhygiene Körper- und Zimmerhygiene Körper- und Zimmerhygiene Körper- und Zimmerhygiene Körper- und Zimmerhygiene
07.15 Frühstück Frühstück Frühstück Frühstück Frühstück
08.00 Frühteam Mitarbeiter Frühteam Mitarbeiter Frühteam Mitarbeiter Frühteam Mitarbeiter Frühteam Mitarbeiter
08.15 Morgenrunde Morgenrunde Morgenrunde Morgenrunde Morgenrunde Frühstück 8.30
08.45
-
12.00
Arbeitstraining
10.00-10.15 Kaffeepause
Arbeitstraining
10.00-10.15 Kaffeepause
Ärzte/Betreuer, Gewicht/Blutdruck, Zimmerdurchgang, Taschengeldeinkauf Arbeitstraining
10.00-10.15 Kaffeepause
Arbeitstraining
10.00-10.15 Kaffeepause
Hausdienst

10.30 Kaffee
Frühstück
09.00

10.30 Kaffee
12.15 Mittagessen Mittagessen Mittagessen Mittagessen Mittagessen Mittagessen Mittagessen
13.00
-
13.30
Mittagspause / Mittagsteam Mitarbeiter Mittagspause / Mittagsteam Mitarbeiter Mittagspause / Mittagsteam Mitarbeiter Mittagspause / Mittagsteam Mitarbeiter Mittagspause / Mittagsteam Mitarbeiter


FREIZEIT


15.00 Kaffee
Angebot:
Teilnahme/Fahrten zu Gottesdiensten

FREIZEIT


15.00 Kaffee
13.30
-
16.15
Gruppengespräche / Sport Gruppengespräche / Sport Arbeitstraining Arbeitstraining Arbeitstraining
16.30 Kaffee Kaffee Kaffee Kaffee Kaffee
18.00 Abendbrot Abendbrot Abendbrot Abendbrot Abendbrot Abendbrot Abendbrot
18.30 Freiwillig und selbstständig: Billard / Dart / Spiele / Fernsehen / Lesen / Fußball / Volleyball / Angeln / Musik / Chillen
22.00 Tagesausklang auf den Zimmern
22.30 Nachtruhe Nachtruhe Nachtruhe Nachtruhe Nachtruhe Nachtruhe Nachtruhe
  • Medikamentenausgabe täglich nach den Mahlzeiten im Hauptbüro
  • Einzelgespräche mit dem Bezugstherapeuten nach Absprache / Termin
  • Täglich: Tagebuch führen und 1x wöchentlich beim Bezugstherapeuten abgeben
  • Teilnahme an allen Punkten der Tagesstruktur (Therapiestundenplan) wird verbindlich erwartet

Wir wissen: Bei Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle und Umkehr ist immer möglich.

Ziele

Ermutigung
Wer zu uns kommt, soll Akzeptanz, Identität finden und gestärkt gehen.
Reintegration
Wege aus Angst und persönlichen Defiziten zur Freiheit entdecken
Stabilisierung
Werte aus Ethik, Kultur, Musik, Sport, Religion, Theologie finden

Zielgruppe

vorwiegend junge Menschen ab dem 18. Lebensjahr:

  • sozial unangepasst
  • suchtgefährdet / suchtkrank
  • verhaltensgestört
  • straffällig (von Freiheitsentzug bedroht / aus Freiheitsentzug entlassen)

Art der Hilfe

  • Hilfen nach SGB XII
  • Haftvermeidung/Haftverkürzung
  • Therapie statt Strafe
  • vollstationäre Hilfe mit Außenwohngruppen
  • sozialtherapeutisches Arbeits-, Persönlichkeits- und Verhaltenstraining mit dem Ziel der Resozialisierung

Unsere Gäste sollen ihre Verhaltensdefizite erkennen, diese Konfliktpotenziale soweit wie möglich aufarbeiten und lernen, individuell, selbstständig, aber ohne soziale Auffälligkeiten drogenfrei und straffrei innerhalb der gesellschaftlich akzeptierten Normen und Werte zu leben. Aus unserer Sicht ist dabei die Vermittlung christlicher Glaubensinhalte eine gute Hilfe.

Aufnahmevoraussetzungen

  • Sozialbericht zum Antragssteller
  • Kostenzusage durch den überörtlichen Träger nach § 67 und § 53,54 SGB XII in den Leistungstypen B3, C2, E1 und E3 (Außenwohngruppen) (nach Landesrahmenvertrag M/V)

Aufnahmeausschluss

  • u.a. fehlende Bereitschaft und fehlender Wille, die Hausordnung einzuhalten sowie drogen-, gewalt- und straffrei leben zu wollen
  • schwerwiegende ansteckende Krankheiten

Konzeption

Blaukreuz-Zentrum Schloss Zahren

Sozialtherapeutische Einrichtung mit Außenwohngruppen

Am Zahrener See 4
17217 Penzlin / OT Zahren

Tel.: 039921 - 3235
Fax: 039921 - 35039
E-Mail: bk@bk-zahren.de
Internet: www.bk-zahren.de

Stand: 01.07.2016

1. Träger

Die sozialtherapeutische Einrichtung Schloss Zahren mit den dazugehörigen Außenwohngruppen befindet sich in Trägerschaft des Blaues Kreuz in Deutschland – Ortsverein Zahren e.V. und ist Mitglied im Blauen Kreuz i.D. als bundesweitem Suchtkrankenhilfeverband sowie im Diakonischen Werk Mecklenburg-Vorpommern. Der Verein mit der Geschäftsstelle im Schloss Zahren ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Lebenshilfen (ACL).

2. Entstehungsgeschichte und Lage der Einrichtung

Der Ort Zahren befindet sich am Rande des Müritz-Nationalparks, ländlich abgeschieden und dennoch zentral, im geografischen Dreieck der Städte Neubrandenburg, Neustrelitz und Waren (Müritz). Die Haupteinrichtung Schloss Zahren befindet sich in einem alten Gutshaus. In diesem Gebäude befanden sich bis zur Wende Wohnungen, die Dorfwirtschaft und ein Lebensmittelverkauf. Der Verein hat 1991 das vor dem Verfall stehende Gebäude und Grundstück für 1 DM von der Kommune gekauft.
Zielsetzung des Trägers war es, in diesem Haus eine Einrichtung für Alkoholabhängige, Haftbedrohte und Haftentlassende zu schaffen. Die Umbau- und Renovierungsarbeiten des Schlosses erfolgten überwiegend in Eigenleistung. Die sozialtherapeutische Einrichtung Schloss Zahren, mit zugehöriger Trainingswohngruppe ist im Laufe der Jahre auf insgesamt 34 Plätze gewachsen. Neben dem Haupthaus haben sich zwei Außenwohngruppen in Mecklenburg-Vorpommern entwickelt.
In Dummerstorf bei Rostock befindet sich eine Außeneinrichtung mit 15 Plätzen.
Eine weitere Außenwohngruppe befindet sich in Lübtheen mit 10 Plätzen. Hier werden im Schwerpunkt junge Menschen betreut, die nach erfolgreichem Aufenthalt im Haupthaus Schloss Zahren nach Lübtheen wechseln und dort in verschiedene Ausbildungs- oder auch berufsvorbereitende Maßnahmen integriert werden, mit dem Ziel eine Ausbildung zu bekommen und wenn möglich, auch erfolgreich abzuschließen.

3. Zielgruppe / Personenkreis

Die angebotenen Leistungen im Blau-Kreuz-Zentrum Schloss Zahren orientieren sich an den Anforderungen des Landesrahmenvertrages Mecklenburg-Vor-pommern. Mit dem Kommunalen Sozialverband M/V sind Prüfungs- und Leistungsvereinbarungen nach § 75 SGBXII geschlossen worden. Zur Anwendung kommen die § 67 und § 53,54 SGB XII. Die Leistungstypen sind mit E1, C2 und B3 beziffert, in den Außenwohngruppen mit E3.

3.1

Die Zielgruppe und das Leistungsangebot für den Hilfebedarf sind im Landesrahmenvertrag für Mecklenburg-Vorpommern nach § 79 Abs. 1 SGB XII im Leistungstyp E.1 (Stationäre Betreuung in Übergangswohnheimen) beschrieben.

  • Personen, die in wesentlichen Lebensbereichen der Anleitung und Unterstützung bedürfen und in Teilbereichen die Übernahme von Tätigkeiten der täglichen Versorgung benötigen, wenn deren Hilfebedarf an Tagesstrukturierung in der Einrichtung gedeckt werden kann und eine ambulante oder teilstationäre Maßnahme nicht ausreicht.
  • Personen mit erheblichem Suchtmittelmissbrauch oder Suchtkrankheit und Personen mit psychischen Beeinträchtigungen, bei denen andere Hilfen nach dem SGB XII oder Hilfen anderer Leistungsträger nicht vorrangig sind und die entweder der Motivation zur Inanspruchnahme sowie der Unterstützung für die Übernahme in spezielle Angebote der Suchtkrankenhilfe bzw. der Hilfe für psychisch Kranke bedürfen oder besondere Versorgung wegen der Auswirkungen der Sucht bzw. der psychischen Beeinträchtigungen im täglichen Lebensablauf benötigen.
  • Personen, die aus dem Strafvollzug entlassen werden, von einer Haftstrafe bedroht sind bzw. die wegen der besonderen Lebensverhältnisse kriminell gefährdet sind und die in wesentlichen Lebensbereichen der Anleitung und Unterstützung bedürfen.

Die Zielgruppe umfasst Männer und Frauen ab 18 Jahren mit sozialen Integrationsproblemen, die zu besonderen sozialen Schwierigkeiten führen und die aufgrund erheblicher sozialer Reifungsdefizite oder Verhaltensstörungen, insbesondere gekennzeichnet durch Suchtgefährdung oder –abhängigkeit, von Haft bedroht sind oder aus Haft entlassen wurden und damit vorübergehend nicht fähig sind ohne fachliche Hilfe relativ störungsfrei autark zu leben und bei denen eine ambulante oder teilstationäre Maßnahme nicht ausreicht.

Die Hilfe suchenden Personen sind meist geprägt durch Ich-Funktionsstörungen in Bezug auf die Affekt- und Impulskontrolle, eine geringe Frustrationstoleranz, Defizite in der Selbst- und Fremdwahrnehmung und einer gestörten Objektbeziehung.

Die entscheidenden Kriterien für die Aufnahme sind Eigenmotivation, Freiwilligkeit, Bereitschaft zur Mitwirkung, Bereitschaft zur Abstinenz von Alkohol und Drogen sowie die Anerkennung der Hausordnung und des streng strukturierten Tagesablaufs.

Aufgenommen werden auch Personen mit gerichtlichen Auflagen und Weisungen (z.B.: Auflagen zum erfolgreichen Abschluss der Sozialtherapie).

3.2

Die Zielgruppe und das Leistungsangebot für den Hilfebedarf sind im Landesrahmenvertrag für Mecklenburg-Vorpommern nach § 79 Abs. 1 SGB XII in dem Leistungstyp C.2 (Heime für chronisch mehrfachgeschädigte Alkoholkranke) beschrieben.

Als CMA (chronisch mehrfach beeinträchtigte/geschädigte Abhängigkeitskranke) sind zu betrachten, wer die Diagnose „Abhängigkeitssyndrom im Sinne des ICD-10 (Diagnoseschlüssel: F 1x2) erhält und zusätzlich von mehreren der folgend aufgeführten Beeinträchtigungen in besonderem Maße betroffen ist:

  • Soziale Beeinträchtigungen:
    (Indikatoren: personelle Beziehungen, Wohn-, Arbeits-, Einkommens- und Ausbildungssituation, Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, Kommunikation, strafrechtliche Belastung),
  • Somatische (Folge-) Erkrankungen:
    (Indikatoren: alkoholbedingte chronische Lebererkrankungen, Polyneurophatie, chronische Gastritis, schlechter gesundheitlicher Allgemeinzustand etc.),
  • Psychische/psychiatrische (Folge-) Erkrankungen:
    (Indikatoren: psychosomatische Störungen, Suizidalität, neurotische Störungen wie Depressionen oder Angst, Entzugssymptom mit Delir, mit Krampfanfällen, psychotische Störungen etc.),
  • Sucht- und Behandlungskarriere:
    (Indikatoren: Dauer des schädlichen Gebrauchs bzw. Abhängigkeitssyndrom, Intensität des Konsums, Entgiftungsbehandlungen, stationäre psychiatrische Behandlungen, Entwöhnungsbehandlungen)

Die Kriterien für eine Rehabilitationsbehandlung nach § 10 SGB VI werden nicht erreicht. Eine Pflegebedürftigkeit nach Pflegerichtlinie Ziffer 3.2 liegt nicht vor.

Aufgenommen werden chronisch mehrfach beeinträchtigte suchtkranke Frauen und Männer ab 18 Jahre, die aufgrund ihres langjährigen Suchtmittelmissbrauches so erhebliche Störungen in ihren geistigen, seelischen, sozialen und körperlichen Funktionen aufweisen, dass eine kurz- bis mittelfristige Reintegration in das gesellschaftliche Leben und Bedingungsgefüge (Wohnung, Arbeit und soziale Bindungen) nicht in Betracht kommt. Es handelt sich um Abhängigkeitskranke, die häufig ohne festen Arbeitsplatz, festen Wohnsitz und feste soziale Bindungen leben, bzw. lebten. Die damit einhergehende Persönlichkeitsveränderung führte u. a. zur Verwahrlosung, zu vielfachen stationären Vorbehandlungen und Konflikten mit dem Ordnungs- und Strafrecht.

In Schloss Zahren finden häufig Menschen Aufnahme, die in anderen stationären Einrichtungen desselben Leistungstyps nicht mehr führbar sind und kurzfristig in eine neue stationäre Unterbringung vermittelt werden müssen.

3.3

Die Zielgruppe und das Leistungsangebot für den Hilfebedarf sind im Landesrahmenvertrag für Mecklenburg-Vorpommern nach § 79 Abs. 1 SGB XII in dem Leistungstyp B.3 (Psychosoziale Wohngruppen für Erwachsene mit wesentlichen psychischen Erkrankungen/ Behinderungen) beschrieben:

Hierzu gehören Menschen mit wesentlichen psychischen Erkrankungen/Behinderungen oder wesentlichen psychischen Erkrankungen und mehrfachen Behinderungen im Sinne von § 53 SGB XII und der Eingliederungshilfeverordnung,

  • bei denen eine Versorgung erforderlich ist, die in der Intensität der einer voll- bzw. teilstationären Einrichtung grundsätzlich entspricht,
  • die in der Regel Maßnahmen zur tagesstrukturierten Förderung bzw. beruflichen Förderung außerhalb bzw. innerhalb der Einrichtung erhalten und die darüber hinaus je nach ihren individuellen Beeinträchtigungen zwar nicht dauerhaft, aber zumindest im Rahmen eines nicht klar festzulegenden Zeitraumes auf Anleitung und/ oder teilweise stellvertretende Ausführungen bei der individuellen Basisversorgung einschließlich heilpädagogischer und pflegerischer Hilfen, bei der Haushaltsführung, individuellen und sozialen Lebensgestaltung, Kommunikation mit der Umwelt, Freizeitgestaltung, Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft und auf psychosoziale Hilfen angewiesen sind.

Aufgenommen werden Frauen und Männer ab 18 Jahre, die aufgrund ihrer wesentlichen psychischen Erkrankung und Behinderung, oft einhergehend mit einer Suchtproblematik, so erhebliche Störungen in ihren geistigen, seelischen, sozialen und körperlichen Funktionen aufweisen, dass eine kurz- bis mittelfristige Reintegration in das gesellschaftliche Leben und Bedingungsgefüge (Wohnung, Arbeit und soziale Bindungen) nicht in Betracht kommt.

Es handelt sich um Menschen, die häufig ohne festen Arbeitsplatz, festen Wohnsitz und feste soziale Bindungen leben, bzw. lebten.

Die damit einhergehende Persönlichkeitsveränderung führte u. a. zur Verwahrlosung, zu vielfachen stationären Vorbehandlungen und Konflikten mit dem Ordnungs- und Strafrecht. Auch aus diesem Bereich finden häufig Menschen Aufnahme, die in anderen stationären Einrichtungen desselben Leistungstyps nicht mehr führbar sind und kurzfristig in eine neue stationäre Unterbringung vermittelt werden müssen.

4. Aufnahmekriterien

Voraussetzung für die Aufnahme in die Einrichtung ist die Kostenübernahme des überörtlichen Sozialhilfeträgers, bei dem die Hilfe suchende Person ihren gewöhnlichen Aufenthalt vor Aufnahme in die Einrichtung hatte. Bei entsprechender Kostenübernahmeerklärung nach § 53,54 sowie § 67 SGB XII können Personen bundesweit aufgenommen werden.
Die Zielgruppe umfasst Personen ab 18 Jahren mit sozialen Integrationsproblemen, die zu besonderen sozialen Schwierigkeiten führen und die auf Grund erheblicher sozialer Reifungsdefizite oder Verhaltensstörungen, insbesondere gekennzeichnet durch Suchtgefährdung und Delinquenz, von Haft bedroht sind oder aus Haft entlassen wurden und damit vorübergehend nicht fähig sind, ohne fachliche Hilfe relativ störungsfrei autark zu leben und bei denen eine ambulante oder teilstationäre Maßnahme nicht ausreicht.

Im Ausnahmefall ist auch eine Betreuung nach § 35a SGB VIII (KJHG) sowie nach § 35 BtMG mit gesonderter Genehmigung des zuständigen Jugend- oder Sozialamtes und dem KSV möglich. Die Bereitschaft zur Abstinenz von Alkohol und illegalen Drogen wird grundsätzlich vorausgesetzt.

5. Ausschlusskriterien

Nicht aufgenommen werden Menschen mit ansteckenden Erkrankungen oder akuten Psychosen und Sexualstraftäter unter Führungsaufsicht der Justiz.

6. Zielsetzung der Arbeit

Es handelt sich in der Regel um eine mindestens auf neun Monate zugeschnittene Maßnahme. Diese kann nach individuellem Bedarf verlängert werden.
Folgende persönlichkeitsprofilierende Konstanten werden in dieser Zeit trainiert:

  • Affektsteuerung
  • Ausdauer
  • Beziehungsfähigkeit
  • sinnvolle Freizeitgestaltung
  • Konfliktrelevante Frustrationstoleranz
  • Kritikfähigkeit
  • Hygiene
  • Pünktlichkeit
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Orientierung an Werten christlicher Ethik

Ziele sind: (E1, E3)

  • Abwendung, Beseitigung, Milderung der sozialen Schwierigkeiten oder Verhütung ihrer Verschlimmerung
  • Beseitigung bzw. Bewältigung der besonderen Lebensverhältnisse,
  • Befähigung zur Selbsthilfe
  • Sicherung eines menschenwürdigen Lebens
  • (Wieder-) Eingliederung in die Gesellschaft

Ziele sind: (C2, B3)

  • Beseitigung, Überwindung oder Milderung der vorhandenen Erkrankung / Behinderung bzw. deren Folgen
  • Eingliederung in die Gesellschaft und Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft
  • Psychische und physische Aktivierung und Stabilisierung
  • Verminderung des Rückfallrisikos, möglichst Vermeidung des Rückfalls
  • Wiedergewinnung der Fähigkeit zur selbständigen Lebensführung und Lebensbewältigung
  • Aktivierung von beruflichen Fähigkeiten und Fertigkeiten und Wiedereinstieg in den beruflichen Alltag
  • Wiedergewinnung bzw. Erhaltung der seelischen, geistigen und körperlichen Kräfte
  • Erarbeitung einer individuellen Lebensperspektive (Selbststrukturierung).

Jeder Gast wird in dieser Zeit durch eine/n feste/n Bezugstherapeut/in begleitet. Damit wird eine auf die Persönlichkeit bezogene, differenzierte und konstante Einzelbetreuung in verschiedenen Lebensbereichen, wie zum Beispiel Wohnen, Arbeit und Freizeit gewährleistet. Gleichzeitig wird die Sozialisation über den gemeinsamen Gruppenprozess integrativ und dynamisch gesteuert.
Die Gäste sollen befähigt werden, künftig ein suchtmittelfreies, sozialrelevantes Leben in eigener Verantwortung ohne Freiheitsentzug zu führen.

7. Methoden

Unsere Gäste, mit i.d.R. besonderer sozialer Problematik, benötigen aufgrund ihrer im psychosozialen Bereich gestörten Realitätswahrnehmung eine spezielle sozialtherapeutische Betreuung. So muss zum Beispiel bei rauschmittelbedingten Unregelmäßigkeiten das vorhandene Suchtpotential aufgehellt und bearbeitet werden. Die zukünftige Selbständigkeit soll durch die Entwicklung von Vertrauen in sich und andere sowie durch Aufbau und Stärkung des Verantwortungsgefühls für Mitmenschen im sozialen Umfeld gefördert werden.

Im geschützten Bereich, bei vorgegebener Tagesstrukturierung, sollen neue soziale Bezüge, Erfahrungen und Einsichten vermittelt und deren Anwendung im Arbeitstraining, der Gruppe und beim Einzelgespräch trainiert werden. Die Gäste sollen befähigt werden durch Ausdauer, Genauigkeit, Planungsverhalten (Zeiteinteilung), Kooperationstechniken, ein Verhalten einzuüben, das von der Gesellschaft toleriert wird. Sie sollen lernen, ihre Bedürfnisse zu erkennen, sie zu artikulieren und wenn möglich, sozial relevant und vertretbar direkt durchzusetzen. Eigene Interessen sollen nicht durch Ausweichverhalten, in Form von Aggression, Gewalt und Suchtmitteln, sondern verbal vertreten werden. Durch die Abstimmung der individuellen Interessen und Ziele in der Gruppe treten Konflikte auf, die unter der Begleitung der Bezugs- und Gruppentherapeuten gemeinsam aufgearbeitet werden. Dieser Gruppenprozess dient der Sozialisationsnachreifung und macht Lösungsstrategien sowie Kompromissfähigkeit erlebbar.

Das sozialtherapeutische Konzept orientiert sich an vier Behandlungsphasen.

Gewöhnungsphase:
Priorität: Einzelgespräche, Selbstakzeptanz und Lebensanalyse

Aktivphase:
Priorität: Wie finden mich die Anderen? Gruppendynamisch leben lernen!

Ablösungsphase:
Priorität: Wie und wo lebe ich zukünftig? Wohnungs- und Arbeitsuche!

Adaption:
Priorität: In der Außenwohngruppe freier wohnen, zur Schule, in die Lehre oder zur Arbeit gehen und vertraute Ansprechpartner haben.

Entsprechend der individuellen Entwicklung verlaufen diese Phasen kürzer oder länger. Von hier aus lassen sich schon frühzeitig differenzierte Aussagen zum persönlichen Hilfeplan und zur individuell notwendigen Sozialplanung sowie Lockerungen vornehmen. Da die Arbeitsaufnahme eine wichtige Voraussetzung für den Therapieerfolg ist, bieten wir außer dem eigenen Arbeitstraining in Haus, Hof und Garten auch die Vermittlung von Praktika in Betrieben der Umgebung an. Wir nutzen Möglichkeiten, die das SGB ermöglicht. Wir kooperieren mit der Agentur für Arbeit, der ARGE und auch überörtlichen Ausbildungsträgern, mit Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM), sowie mit der Volkshochschule.

8. Methodischer Rahmen

  • Arbeitstherapeutische Maßnahmen: Arbeitstraining und Arbeitsbewertung
  • Lebensgestalterische Hilfestellung: Hauswirtschaft, Gesundheitslehre, Kochen
  • Gemeinsame Freizeitplanung: Sport und erlebnispädagogische Maßnahmen
  • Helfende Sozialberatung: Aufarbeitung von Schulden und Familienkonflikten
  • Sozialtherapeutische / sozialpädagogische Betreuung in Einzel- und Gruppengesprächen,
  • Soziales Training: Umgang mit Banken, Behörden, Bewerbung, Wohnungssuche
  • Berufliche Integrationshilfen: Versuche zur Erreichung von Schul-/Berufsabschlüssen und Weiterbildung.

In der Haupteinrichtung wird eine durchgehende (24 Stunden) Betreuung und Mitarbeiterpräsenz sichergestellt. In den Außeneinrichtungen ist für die Nachtstunden eine Rufbereitschaft eingerichtet.

9. Wertorientierung

Unter Beachtung der erlebten Persönlichkeitstraumata und dem oft damit eng verknüpften Suchtmittelmissbrauch ist es sinnvoll, mit den Gästen der Einrichtung über Störungen im Bereich der Sinn- und Wertfragen unserer Existenz nachzudenken.

Zentrale Themen wie Nächstenliebe, Schuld, Vergebung, Barmherzigkeit, Hoffnung und Zuversicht sollen von der christlichen Ethik her bedacht werden. Sie bieten den ethischen Hintergrund und können Orientierungshilfe für den Hilfesuchenden sein. Da wir oft auch rechtsorientierte junge Erwachsene betreuen, erwarten wir laut Hausordnung als sozialtherapeutisches Angebot die Teilnahme an der Ethikinformation. Ein Gottesdienst am Wochenende als freiwilliges externes Angebot ist eine gute Möglichkeit zur Auseinandersetzung mit okzidentalem, bewährtem, aber verdrängtem Kulturgut.

Gleichzeitig fühlen wir uns verpflichtet, auf die Hilfsmöglichkeiten anderer ethischer Denkmodelle, vorrangig die der humanistischen Philosophie, des Sportes und der Weltreligionen hinzuweisen.

10. Medizinische Versorgung

Die regelmäßige medizinische Versorgung, Beratung und Behandlung durch Fachärzte ist gewährleistet. So gibt es für das Haupthaus und die Außenwohngruppen jeweils einen Facharzt für Allgemeinmedizin (Hausarzt), sowie für alle Gäste einen Facharzt für Neurologie und Psychiatrie. Dieser wird von i.d.R. von allen Gästen 6-8-wöchentlich konsultiert. Er überwacht und überprüft die verordnungsgemäße Gabe der Medikamente.

11. Entlassungsvorbereitung

Ziel der sozialtherapeutischen Arbeit ist es, die Betreuungsnotwendigkeit des Einzelnen abzubauen, damit er die Fähigkeit zur selbständigen Steuerung seines Lebens in Eigenverantwortung, mit allen dazugehörigen Erfordernissen entwickelt.
Zur konkreten Entlassungsvorbereitung gehören:

  • Ausgliederung (zunächst über Testphase) in eine unserer Außenwohngruppen mit lockerer Betreuungsform
  • Rechtzeitige Mithilfe bei der Wohnungssuche
  • Vermittlung zum Arbeitsamt und Jobcenter
  • Abklärung materieller Hilfsmöglichkeiten durch Unterstützung von Antragstellungen in Zusammenarbeit mit den Amtsbetreuern bei Behörden
  • Mittelfristige Nachbetreuung durch die Mitarbeiter der Einrichtung
  • Vermittlung und Integration in Selbsthilfegruppen am zukünftigen Wohnort

12. Personelle Anforderungen

Die Einrichtung hält ein Team von Fachkräften vor, die sozialtherapeutisch, sozialpsychiatrisch, handwerklich, arbeitstherapeutisch und hauswirtschaftlich ausgebildet sind.

Das Team arbeitet nach dem Bezugstherapeutensystem, so dass die Gäste einen kontinuierlichen Ansprechpartner haben, mit dem regelmäßig Einzelgespräche stattfinden. Im Rahmen eines Weiterbildungsplanes nehmen alle Mitarbeiter regelmäßig an Fort- und Weiterbildungen intern und extern teil.

13. Vernetzung und Kooperation

Durch Vernetzung und Kooperation mit verschiedenen Institutionen wird im Rahmen des Gesamtkonzeptes eine umfassende Versorgung der Bewohner/innen realisiert:

  • Bewährungshilfe
  • Betreuer/in und Betreuungsvereine sowie Betreuungsbehörde
  • Kostenträger
  • Gerichte
  • Justizvollzugsanstalten
  • Fachkliniken

Leitung und Geschäftsführung

Bernd Osiablo, Sozialtherapeut
Am Zahrener See 4
17217 Penzlin, OT Zahren

Tel.:039921 3235
039921 35038
Fax:039921 35039
E-Mail: bk@bk-zahren.de

Mitarbeiter

  • Multiprofessionelles Team
  • Einige Mitarbeiter waren früher selbst betroffen.
  • Wir leben bewusst einen christlichen Lebensstil, weil wir wissen: Jesus allein trägt durch zum Ziel.
  • Wir sind nicht besser als andere, aber anders motiviert.

Außenstellen

  • 18196 Dummerstorf
    an der A19/A20, 18 km vor Rostock
    Griebnitzer Weg 6
    Tel.: 038208-820360
    Leitung: Eva & Reinhard Koglin
    Außenwohngruppe
  • 19249 Lübtheen
    Geschwister-Scholl-Str. 16
    Tel.: 038855 77512
    Leitung: Michael Pahl
    Außenwohngruppe

Blaues Kreuz in Deutschland – Ortsverein Zahren e.V.

Wir helfen jungen Menschen sozialtherapeutisch. beratend, präventiv, stationär bei Sucht- und Persönlichkeitsstörungen.

Wir gehören zum Blauen Kreuz in Deutschland e.V., sind Mitglied im Diakonischen Werk Mecklenburg und in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Lebenshilfen (ACL).

Zahren, ein abgelegenes Dorf am Rand des Müritz-Nationalparkes, liegt zentral im Dreieck der Städte Neubrandenburg, Waren (Müritz) & Neustrelitz.

Impressum

Angaben gemäß § 5 TMG:

Blaues Kreuz in Deutschland – Ortsverein Zahren e.V.
Schloss Zahren, Am Zahrener See 4
17217 Penzlin OT Zahren

Vertreten durch:

Bernd Osiablo (Einrichtungsleiter/Geschäftsführer)

Kontakt:

Tel.: 039921-3235
Fax: 039921-35039
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